Newsletterversand

Newsletter erfreuen sich großer Beliebtheit, sind sie doch eines der wenigen Marketingwerkzeuge, die einen spürbaren Mehrwert bringen und mit denen es möglich ist auch kurzfristig evtl. vorhandene Lücken im Belegungsplan zu schließen. Schnell hat man auf „Senden“ geklickt. Aber gerade beim Newsletter gibt es einiges zu beachten, um den gewünschten Mehrwert zu erreichen und teure Folgeschäden zu vermeiden.

Die Tücken des Newsletterversands

Am Markt gibt es unzählige Newsletteranbieter (MailChimp, Rapidmail, …) die Ihnen anbieten für gutes Geld (1 – 2 Cent je E-Mail) Ihren Newsletter zu versenden. Immer mehr Hotelsoftware-Anbieter springen nun auf den Zug auf und bieten Ihren Kunden eigene „Newsletter Module“ für die bestehende Software an. Häufig sind diese Module jedoch mehr Mogelpackung und nur kaum eine echte Alternative zu den spezialisierten Anbietern.

Im besten Fall erreichen Sie nur eine niedrige Zustellrate von 20%, Öffnungsraten von 5% oder weniger* und der Großteil des erwünschten Effekts verpufft einfach. Aber es kann auch viel schlimmer kommen – z.B. dann wenn Sie Google, Microsoft oder Yahoo für einen Spammer halten. Denn von nun an landen auch Ihre Angebote, Reservierungsbestätigungen und Rechnungen im Spam-Ordner Ihrer Kunden oder werden gar nicht mehr zugestellt. Bis Sie dies jedoch bemerken haben Sie meist bereits einen Umsatzrückgang von mehreren tausend Euro. Die Behebung selbst nimmt auch nochmal einige Zeit in Anspruch und kostet häufig nochmal mehrere hundert oder gar tausende Euro. So kann die vermeintliche Ersparnis, schnell in einem finanziellen und organisatorischen Fiasko enden.

Die Hotelmeister Lösung

Wir sehen uns, als Spezialisten, unseren Kunden gegenüber verpflichtet Sie technisch zu beraten und Ihnen stets die für Sie bestmögliche Lösung anzubieten. Aus diesem Grund haben wir uns gegen ein eigenes Newsletter-Modul entschieden und empfehlen Ihnen den Versand mit darauf spezialisierten Anbietern. Nur so profitieren Sie auch tatsächlich im gewünschten Ausmaß vom Newsletter und sind bestmöglich gegen unangenehme Überraschungen geschützt.

Damit erreichen Sie Zustellraten von häufig über 90% und Öffnungsraten von 35-40% sind ebenfalls keine Seltenheit. Dazu bieten wir Ihnen eine einfache Möglichkeit Ihre Gästeprofile inkl. Segmentierung zu exportieren um Sie beim Anbieter Ihrer Wahl zu verwenden.

Wie häufig?

Bei Newslettern die an alle Ihre Gäste gehen hat sich bewährt diese 2-4 mal im Jahr zu versenden. Schicken Sie weniger Newsletter geraten Sie schnell in Vergessenheit, schicken Sie mehr, laufen Sie Gefahr häufiger als Spam markiert zu werden und damit die allgemeine Zustellrate zu beeinträchtigen. (Google und andere Anbieter lernen vom Verhalten anderer E-Mail-Empfänger ob E-Mails von einem bestimmten Absender erwünscht sind oder nicht.)

Weitere Newsletter sollten nur an einzelne Segmente gesendet werden und auch für die jeweilige Zielgruppe angepasst werden, denn je individueller der Newsletter die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse anspricht, desto positiver wird er von Ihren Kunden wahrgenommen.

An wen?

In der Hotellerie, ist es entgegen der gesetzlichen Lage, noch immer gängige Praxis den Newsletter an alle Kunden zu verschicken, da meist nur 10-15% der Kunden die Zustimmung zum Erhalt der Newsletter erteilt haben. Beim illegalen Versand an alle Kunden erhält man in der Regel besonders viele negative Nutzersignale (Markierung als Spam, Abmeldung, etc.) die sich negativ auf die Zustellbarkeit zukünftiger E-Mails auswirken können. Deshalb sollte man nach einer solchen Aktion besonders darauf achten, nicht innerhalb kurzer Zeit erneut negative Nutzersignale zu generieren.

Da ein Großteil Ihrer Kunden bei unerwünschten Werbemails eher auf „Spam“ klickt als auf „Newsletter abbestellen“ bekommen Sie keine direkte Rückmeldung ob der Einzelne nun Ihr E-Mail einfach nicht gelesen oder als Spam aussortiert hat. Deshalb führen spezialisierte Anbieter wie MailChimp laufende Bewertungen Ihrer E-Mail-Liste durch. Kunden, welche wiederholt E-Mails nicht geöffnet haben, werden mit der Zeit abgewertet. Es empfiehlt sich diese, auch wenn Sie die Zustimmung zum Newsletter gegeben haben, von Zeit zu Zeit aus der Liste zu entfernen. Dabei ist besonders darauf zu achten, dass einmal entfernte Kontakte, nicht durch einen erneuten Import Ihrer Kontakte, wieder hinzugefügt werden.

Tricks?

Wer sich für ganz clever hält und glaubt Google und Co. mit anderen Domains für den E-Mail-Versand oder Ähnlichem austricksen zu können hat meist nur kurzfristig Erfolg damit. Angefangen von Links im E-Mail gibt es viele Indizien die Sie dabei entlarven werden.

Wer versucht Google, Microsoft und Yahoo auszutricksen, schneidet sich damit meist ins eigene Fleisch!

* Die genannten Zahlen stammen aus eigenen Erfahrungswerten und können im Einzelfall deutlich nach oben oder unten abweichen